Die Immobilie in der Ehe-Scheidung

Ehe-Scheidungen bringen oft nicht nur emotionale Schwierigkeiten mit sich. Besonders bürokratische Hürden und die Frage, was am Ende mit dem gemeinsamen Gut geschieht, benötigen Zeit und Rat. So muss zum Beispiel geklärt werden, was mit der zuvor gemeinsam bewohnten Immobilie geschehen soll. Einige Möglichkeiten sind im Folgenden erläutert.

Gemeinsame Immobilienvermietung
Mit einer Vermietung ergibt sich die praktische Situation, dass sie bewohnt, versorgt und aus dem Besitz nicht verschwunden ist. Sie kann wieder neu vom Eigentümer bezogen, vererbt oder von anderen Angehörigen bewohnt werden. Die Mieteinnahmen erleichtern zudem die Abzahlung des Immobilien-Kredits oder können Kosten decken.

Verkauf der Immobilie im Trennungsjahr
In Deutschland kann eine Scheidung erst dann gesetzlich durchgeführt werden, wenn die Ehepartner ein sogenanntes Trennungsjahr einhalten. Im Laufe dieses Jahres können sie jedoch die gemeinsame Immobilie bereits verkaufen. Sofern beide Partner sicher sind, diesen Schritt gehen zu wollen, kann der ganz normale Ablauf zum Verkauf der Immobilie beginnen.

Verkauf der Immobilie nach vollzogener Scheidung
Nach Ablauf des Trennungsjahres und dem Vollzug der Scheidung kann es ausreichend sein, wenn lediglich einer der beiden Partner den Verkauf der gemeinsamen Immobilie verlangt. Sofern der zweite Partner der Veräußerung nicht zustimmt, kann diese Zustimmung dann sogar gerichtlich eingefordert werden.
Um solche juristischen Streitigkeiten zu vermeiden, lohnt es sich, rechtzeitig einen Immobilien-Makler zu konsultieren. Dieser kann unparteiisch für die Interessen beider Partner eintreten und einen gemeinsamen Weg im Umgang mit der Immobilie finden.

Der anstehende Immobilien-Verkauf
Sofern ein Verkauf der Immobilie beschlossen ist, sollten sich beide Eigentümer einig über die Veräußerung sein. Das bedeutet nicht nur, sich zu überlegen, dass es nach dem Verkauf kein Zurück mehr gibt. Auch über die gerechte Aufteilung des Erlöses, mögliche vorhergehende Renovierungen und andere Details muss Einigkeit herrschen. Ein klarer Vorteil des Verkaufs besteht in der finanziellen Erleichterung und der einzunehmenden Verkaufssumme. Mit ihr können beispielsweise Kredite bedient oder ein Neuanfang gewagt werden.

Die Möglichkeit der Teilungsversteigerung
Bei einer prinzipiellen Einigung, die nur in der Preisfindung schwankt ist die Teilungsversteigerung eine Möglichkeit. Eine solche Teilungsversteigerung kann unabhängig von der Größe des zu versteigernden Anteils stattfinden. Der Erlös der Zwangsversteigerung wird dann vermutlich unter dem eigentlichen Immobilienwert (-> Fordern Sie kostenlos eine Online-Wertermittlung Ihrer Immobilie an) des Verkaufsobjektes liegen. Hinzu kommen auch noch Kosten für das Verfahren und das Gutachten zwischen 1000 und 2500 Euro. Wirtschaftlich gesehen ist dies also keine gute Variante für die Parteien.

Unterstützung vom Immobilienmakler bekommen
Eine Scheidung wird in den meisten Fällen von emotionalen Wogen begleitet, die ein neutraler Dritter zumindest bezüglich der Sachteilung glätten kann. Im Fall einer gemeinsamen Immobilie, die es zu verwalten gilt, ist darum ein Immobilienmakler von großem Nutzen. Er berät Sie darüber, was mit der Immobilie weiter geschieht, wie mit ihr umzugehen ist und welche Möglichkeiten der Nutzung oder Veräußerung Sie als Besitzer haben.
In den Händen eines erfahrenen Immobilienmaklers ist Ihre Immobilie gut aufgehoben. Der Experte berücksichtigt unparteiisch beide Interessenparteien und erarbeitet mit Ihnen die beste Handlungs-Variante.

Wenn Sie Ihre Immobilie aufgrund einer Scheidung verkaufen wollen oder nach einer anderen Lösung für die Verwendung Ihrer gemeinsamen Immobilie suchen, kontaktieren Sie mich gerne. Ich berate Sie umfangreich und kompetent.